Integrationskompass

Bildergalerie 2017

Preisträger 2017

Preisträger des Partizipationspreises 2017

Höpperjugend Benkhausen

Die Gruppe „Höpperjugend“ (Gruppenname) ist ein Zusammenschluss von fast allen Kindern und Jugendlichen aus dem Ort Benkhausen (170 Einwohner) und einigen Auswärtigen (Gemeinde Diemelsee). In der Gruppe sind zur Zeit 30 junge Menschen im Alter von 10-25 Jahre aktiv. Ihre Ziel ist „Keine Langeweile auf dem Land“; die jungen Menschen wollen ihre Lebenswelt mitgestalten, sie bringen neuen Schwung ins Dorf. Ihre praktische Idee ist, möglichst viel Freizeit in Gemeinschaft am Ort zu verbringen. Hierfür sind sie in verschiedenen Bereichen aktiv: Ortsbeirat, Steuerungsgruppe Dorfentwicklung, Tag der „Sauberen Landschaft“, Tier-/Naturschutz, Umbau der ehemaligen Gefrieranlage zum Jugendraum. Nunmehr wird der Jugendraum eigenständig mit 50% Kostenbeteiligung verwaltet. Aktive Beteiligung gibt es im Dorfentwicklungsprozess und konkret bei der Planung des „Multifunktionsplatzes Diemelsee“ – Mitwirkung in der Steuerungsgruppe.

JUFO Burgschwalbach

Das JUFO Burgschwalbach ist eine von Schülern und Studenten getragene Organisation, die Aktionen zur Stärkung der Demokratie durchführt. Das Team JUFO und die jeweilige Schülervertretung übernehmen die Planung, Durchführung und Nachbereitung von freiwilligen Abendveranstaltungen. Ziel ist, politische Debatten stärker in den Alltag von Jugendlichen zu bringen. Als „Rezept“ für eine Politisierung wird die Verknüpfung von Bildung und Entertainment gesehen und inszeniert. Das Projekt entstand 2015 aus einem Politik-LK eines Gymnasiums. Das Anliegen bezieht sich auf Partizipation sowohl für die Politisierung von Jugendlichen als auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die JUFO-Debatte als Veranstaltungskonzept orientiert sich dabei am  US-amerikanischen Stil mit Publikumspartizipation und Medien. Zwei Aspekte sollen gekoppelt werden: „Sportlicher Wettkampf der Argumente“ und „Publikumspartizipation“ als klassische freie Frage- und Kommentarrunde. Das Netzwerk zu Schulen, Parteiverbänden und Organisationen wird stetig erweitert, um in anderen Städten JUFO-Veranstaltungen organisieren zu können. Der Aktionsradius von 31 Landkreisen erstreckt sich auf Rheinland-Pfalz und Hessen. Monatlich finden ca. 2-4 Debatten statt mit ca. 150 Mitwirkenden pro Veranstaltung.

Jugendforum der Stadt Fulda

Das Jugendforum der Stadt Fulda existiert seit 2015. Im Jugendforum engagieren sich Jugendliche zwischen 13-19 Jahren. Sie treffen sich regelmäßig einmal im Monat und darüber hinaus zur Planung und Durchführung von Aktionen. Das Jugendforum setzt Ideen von Jugendlichen um. Ausgehend von einer Bildungsfahrt nach Berlin entwickelte sich das Projekt zur U-18 Wahl 2017. Das Jugendforum wollte in diesem Jahr wieder eine der größten U-18 Wahlaktionen in Hessen erreichen. Das Projekt umfasste nicht nur die Kontaktaufnahme mit Schulen und die Durchführung der Wahl, sondern auch ein umfassendes und kreatives „Begleitprogramm“ im Vorfeld, u.a. Politiker-Talkrunden und eine Wahlparty. Zudem wurde mit phantasievollen Ideen experimentiert. Eine Aktion trug den Titel: „Wie schmecken Inhalte der Parteien?“ Dabei wurden thematische Inhalte mit Geschmacksrichtungen wie süß, bitter, sauer, salzig verknüpft, um so Gespür bei den Jugendlichen für politische Tendenzen zu entwickeln – eine interessante Überlegung.

 

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Referat II 3 A
Jugend, Jugendhilfe
Josefine Kramer-Walczyk
Sonnenberger Straße 2/2a
65193 Wiesbaden

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